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Motorradtour Abruzzen 2015 (14.05.-23.05.)ws Norway flag klein

Vorbereitung:

Bedingt durch meinen Umzug 2014 nach Hamburg musste die jährliche Tour im Jahre 2014 leider aufgrund von Urlaubsmangel ausfallen. Es war nach kurzen Diskussionen klar, dass wir dies für unsere Tour 2015 nutzen werden, um die nördlichen Länder kennen zu lernen. Es blieben zwei mögliche Reiseziele übrig - Schottland und Norwegen. Norwegen konnte sich dann mehrheitlich durchsetzen und meine Planung beginnen.

Nach den ersten Telefonaten und dem Abklären der möglichen Zeit stand das Team fest: Ernstl, Robert, Hirti und ich würden das Land der Wikinger bereisen, indem man nur mehr 80 km/h fahren darf und die Kosten für Verpflegung und Unterkunft am oberen Ende von Europa angesiedelt sind.

Ich versuchte über die möglichen und zugänglichen statistischen Werte den wärmsten Monat mit dem geringsten Niederschlag zu finden. Es erfreute mich, dass die Auswertung ergab, dass eigentlich der Mai und Juni (wobei der Juni zwar höhere Temperaturen aufwies, aber auch mehr Regenfälle) am schönsten sein sollten. Somit war das Tourfenster gefunden - wie immer - Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Kurz vor Reisebeginn musste Robert aufgrund seiner anhaltenden Rückenschmerzen die Tour absagen und so waren nur mehr zu dritt.

Ernstl - BMW 1200 GS
Josef - BMW 1200 GS
René - BMW 1200 GS

Machten sich auf um das Land der Vikinger und Trolle zu erkunden.

Anreise:

Aufgrund der nächtlichen Anreise von Josef und Ernstl habe ich für den ersten Tag die Anreise so kurz wie möglich geplant. Die beiden verluden ihre Bikes auf Josefs Anhänger und starteten Ihre Anreise bereits mittwochsmorgens um 02:00 Uhr.

Am Abend ließen wir uns in meiner Stammkneipe, dem Griechen, nieder und philosophierten bereits schon jetzt über Land, Leute und Wetter.

Die Tour startete offiziell beim gemeinsamen Frühstück im Eilenau Hotel, dass wir pünktlich gegen 10:00 Uhr verließen. Wir quälten uns kurz durch den Großstadtverkehr, der aber auf der A7 in einen flüssigen überging. Da wir uns dazu entschieden hatten, die Nachtfähre von Kiel nach Oslo als “Transfer” Mittel zu nutzen, waren für diesen Tag auch keine Strapazen eingeplant.

Die ColorLine Fähre ist die größte Fähre die innereuropäisch betrieben wird. Die Einfahrt in Kiel und später in den “Schiffsbauch” war bereits imposant. Wir benötigten noch kurze Zeit für das fachgerechte verzurren unserer Motorräder und Josef hatte bereits jetzt schon Angst, dass er von den nachfolgenden Autos “eingesperrt” wird und im Laderaum übernachten muss :-).

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Also legten wir Tempo vor und bewegten uns vollgepackt katzenartig zwischen den Autos hindurch, um zu den Fahrstühlen zu gelangen. Wir bezogen die Kajüte vor der erlaubten Zeit und konnten uns der Motorradklamotten entledigen. Natürlich gingen Ernstl und ich (wir teilten uns ja eine Kabine) sofort auf Entdeckungstour durchs Schiff. Aber es war klar, dass wir nur eine Bar (die Observation Lounge) suchten, um unser erstes Bier zu bestellen und dies auch bei einer grandiosen Aussicht zu genießen. Was wir nicht genossen, war der Preis der für das Bier aufgerufen wurde... 8€ pro Glas (0,6l). Somit stimmten wir uns zugleich auf die Preise in Norwegen ein.

Als das Schiff ablegte verlagerten wir uns bei immer besser werdendem Wetter auf das so genannte Sonnendeck nach draußen und bestaunten U-Boot-Ehrenmal Möltenort in der Einfahrt der Kieler Bucht. Danach lag die offene See vor uns und erst nach einer Stunde sahen wir entfernt am Horizont Dänemark auftauchen.

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Wir spazierten durchs Schiff, dass im Inneren an eine Shopping Meile erinnert und testeten alle Cafés und Restaurants, um die Zeit bis 17:00 Uhr zu überbrücken, denn zu diesem Zeitpunkt mussten wir uns zum Abendessen einfinden. Im “Grande Buffet” haben wir uns den Magen vollgeschlagen und die Qualität des Essens überzeugte uns.

Wir verzogen uns wieder an Deck und genossen die spiegelglatte See und den wolkenlosen Himmel. Erst jetzt merkten wir den immer stärker werdenden Wind und sahen auch die großen Offshore Windparks.

Mit coolen Sprüchen von Josef wie - ”Aber steil genug zum Wasserskifahren ist es hier auch nirgends” - ließen wir den Abend in der Observation Lounge mit dem einen oder anderem Gin Tonic ausklingen.

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