logo smaller


Die Tour 2006 führte uns wieder nach Italien ...

Datum: 25.05.2006 - 29.05.2006

Gefahrene Kilometer: ~ 1400 km

Tag 1: Anreise - Regen, Regen, Regen

Tag 2: Der blaue Tag

Tag 3: Giro Italia

 Tag 1: Anreise - Regen, Regen, Regen

schutz

Das Frühstück bei Mandi war wie immer ein Hit. Sogar Georg war dieses Mal trotz leichtem Regen pünktlich. Kam aber mit dem Motorrad und nicht wie von Mandi spekuliert mit dem Kleintransporter. Natürlich kam Alex viel zu spät – die Akademiker viertel Stunde nutzt er immer voll aus. Dafür hat er aber voll getankt und hatte eine Vignette im Gegensatz zu Mandi.  Kraxi kam total verpackt im neuen Regentress.

Leichter Regen beim wegfahren – also auf in den Plabutsch. Ausfahrt Plabutsch schon der erste Schock - Stau im Tunnel. Und der nächste folgte im Freien – strömender Regen! 

Ok, also los Richtung Klagenfurt.

ernstlKurze Zwischenstation am Aussichtsturm  Bad St. Leonhard, wo  Ernstl zu uns stieß. Auch schon mit einem leicht finsteren Gesichtsausdruck. Aber was soll’s und alle brüllten AUF GEHTS! Nur die Harten überleben…
10 km weiter im strömenden Regen und bei  Temperaturen jenseits der 10 Grad, bekommen solche Kraftsprüche einen ganz Anderen Blickwinkel…. 
Weiter, weiter, weiter. Kilometer um Kilometer kämpften wir uns durch die schäumende Gischt der vorbeirasende Autos und mein persönlicher Kampf mit der Sonne im Nacken wurde immer unerträglicher (Anmerk. der Redaktion: Mandi fährt immer mit Aufblendlicht).

giau_kraxi

Ankunft in Silian, kurz vor der Grenze, hörte der Regen während unserer Mittagspause endlich auf. Manch einer sah schon Sonnenstrahlen, es war aber Mandis Aufblendlicht. Nach unserem ausgiebigen Mal in Silian fing es natürlich wieder zum Regnen an.
Ab jetzt nur noch die kürzeste Route zum Hotel und der Staller Sattel musste dran glauben. Die Gedanken kreisten wild umher und hofften dass dieses Teufelswetter endlich aufhört.
Regen, Regen, Regen und am Passo di Giau sogar extrem dichter Schneefall. Alle Befürchtungen haben sich bestätigt, dass Wetter wird wirklich immer schlechter!
Giau überlebt und endlich wieder im tiefem Tal mit Temperaturen für Schneefall unmögliche Werte und im Vergleich zu dem Schneetreiben am Giau umschlang uns ein warmer lieblicher Regen.

kraxi_tank

Noch ein letzter Tank stop vor dem letzten Pass und eine, anscheinend durch die tiefen Temperaturen verursachte, gefährliche Art zu Rauchen. Einen hatten wir noch vor uns: Passo di Fedaja. Und natürlich schon wieder Regen und am höchsten Punkt Neuschnee. Jeder Skifahrer freut sich über den frischen Pulverschnee, aber Ende Mai ist es doch ein bisschen unpassend. Fast geschafft und mit durchgefrorenen Fingern erreichten wir das Ziel unserer Reise, das Fasertal.
Vorbei an Canazei werte es nur kurz bis wir uns endlich an unserem guten Bier erwärmen konnten. Bei angenehmen Gesprächen, meist über S*x ließen wir den Abend in einer gemütlichen Runde ausklingen.

 mandi_bierrene_bierernstl_kraxialex_biergeorg_bier
















    

Tag 2: Der Blaue Tag

pizzaduran

 

Genötigt durchs schlechte Wetter und voller Verzweiflung erwarteten wir den nächsten Tag. Unglaubliches erwartete uns: Ein blauer Himmel. Während alle noch schliefen mussten Hans und Ernstl ihre vergangenen Dienstleistungen des Vorabends im Hallenbad nachholen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es endlich gegen 09:30 los. Heute standen uns 11 Pässe bevor.Die Tour startete Richtung Passo die Fedaja und setzte ihre Route über unzählige Pässe fort. Ein atemberaubender Tag. Nicht nur die ausgearbeitete Route war ein Hit sondern auch das Wetter hat uns extrem belohnt. Bis zum Mittagessen, erstmals seid drei Jahren eine Pizza, blieb das Wetter dem blauen Himmel treu. Nach und nach zogen einzelne Wolken auf, die uns aber nicht weiter berührten.

bergweggehenGestärkt durch die geschmacklich tolle Pizza ging es weiter wieder rauf in die Berge. Dieser Tag wird jedem in Erinnerung bleiben, das Auf und Ab der Passstraßen hat unseren Magen gekennzeichnet. Am Pordoij noch schnell ein letztes Bild und ab nach Hause. Angekommen im Hotel belohnten wir uns für diesen Tag wieder mit einigen Bieren und erkundeten nach dem Abendessen die örtlichen Gegebenheiten. Die einzige offene Kneipe im Ort war unser Ziel. Anscheinend gab es dort auch Hot Dog, wir konzentrierten uns aber aufs Heineken Bier. Der harte Kern der Runde ließ den Abend bei einem Bier am Balkon ausklingen.

 

 

Tag 3: Giro Italia

poDer dritte Tag sollte uns wieder zur Kaiserstraße führen, die uns im letzten Jahr sehr ans Herz gewachsen ist. Doch zu allererst ein erschreckendes Bild das meine armen Augen um 07:00 Uhr ertragen mussten. Leicht verstört schaffte ich den Weg zum Frühstück, konnte dieses aber nicht genießen da sich mir das Bild von Mandi´s A***h in die Netzhaut gebrannt hat.
Schön langsam aber sicher ging uns der Ohren betäubende Lärm von Georgs Bike auf die Nerven und wir mussten mit gezielten Ideen gegen diesen Lärmpegel aktiv werden.
Und los geht’s. Auf Richtung Kaiserstraße und mitten durch die Botanik von Italien. Vorbei an Seen und Flüssen, kämpften wir uns unseren Weg durch bis zur ersten Cafepause.

 

technisches gebrechenEin kleines technisches Gebrechen, diesmal nicht bei der BMW, hielt uns nur kurz auf. Kraxi hat eigentlich fast ein komplettes Reservebike im Koffer mit.
Nach eine kurzen Tank stop, plötzlich die Ernüchterung: Wir sind doch auf der Giro-Strecke. Was hat sich der Routenplaner dabei gedacht. Kurzer Aufenthalt (3 Stunden) um alte Radfahrer zu bewundern und voller Verzweiflung auch anzufeuern. Wo ist der Giro?
Auf zum Eissalon und plötzlich, während dem bezahlen, Lärm auf der Straße und ein Helikopter: da war wohl der Führende.

 kraxi liegend  giro

Was folgte war das mehr oder weniger gute Verfolgerfeld. Wobei die Begleitfahrzeuge auch ihren Spaß beim gegenseitigen überhohlen zu dritt nebeneinander hatten. Danach folgte eine kurze Fahrt nach Hause ins Hotel, wo mal wieder das gute Bier auf und gewartet hat.

Postproduction Ergebnis:

JSN Boot template designed by JoomlaShine.com