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3. Rund um den Locven

Sehr pünktlich trafen wir uns um 07:30 Uhr zum Frühstück, um den eher kurzen Tagestripp aufgrund des drohenden Gewitters zu meistern.
Der gestrige Abend hinterließ vor allem bei mir deutliche Spuren im Kopf – anscheinend spielte mein „Kreislauf" verrückt ...
Auf den ersten Warmup Berg (876m) fuhr ich unter den epischen Klängen zu „The Imperial March (Star Wars) den Berg hoch .... Dies wurden von Josef nur knapp kommentiert:" glaubt er, dass sie die Straße wegräumen, was isn mit ihm los ..."

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Zwischenzeitlich auf unserem weiteren Weg zum Locven setzte das GPS in Cetinje aus. Anscheinend stört hier das Militär sodass das Garmin verrückt spielt und wir uns in dieser kleinen Stadt fast verirrt hätten.
Die Straße hoch auf den Locven zum Mausoleum wird für eine Überfahrt mit einer Maut von € 3 belegt. Das Mausoleum haben wir nur aus der Ferne betrachtet. Die Temperatur von ¬28 °C waren für eine ½ stündige Wanderung in der Motorradkluft einfach zu hoch. Wir belohnten uns stattdessen mit einem atemberaubendem Ausblick über der Bucht von Kotor. Hier konnten wir kurz die Seele baumeln lassen. Der atemberaubende Ausblick und die Stille sind bis dato einzigartig.

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Weiter ging es über ein Kurvengeschlängel runter auf die Hochebene bei Raicevici. Die Serpentinen dort hoch und weiter nach Cekanje (1006m) ließen uns und unseren Maschinen ein super Gefühl erleben.
Der Weg wieder zurück nach Cetinje ist auch ein Kurvengeschlängel mit fast keinem Verkehr und unendlicher Weitsicht.
Nächstes Ziel war ein Aussichtspunkt in der Nähe von Sidon mit traumhaften Blick auf den grünen Fluss Rijeka Crnojevica, der uns durch die anschließende Landschaft an einen Fluss in Vietnam erinnerte.

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Natürlich setzte hier das GPS wieder (ich konnte auch auf der Karte nichts erkennen) und wir fuhren ein Stück zu weit Richtung Osten, der Hauptstadt Podgorica entgegen.
Wie es der Zufall wollte begegneten wir dort einer Salzburgerin, die alleine 3 Wochen am Motorbike das Land erkundet.
Die weitere Fahrt Richtung Süden führte uns entlang eines Ausläufers des Skardar Sees auf einer schmalen Straße weiter, wo uns einige „Schildkröten" begegneten!
Weiter bis Virpazar. Von dort konnten wir endlich ein bisschen „gib Gas" geben hinauf auf den Poljice (665m), der in einer eigentümlichen Wolke lag. Im Tal angekommen sahen wir, dass hier auf einem offenen Feld Müll verbrannt wurde, was somit die gelbliche Wolke (eigentümliche) und den beißenden Geruch erklärte.
Mit dem „Eintreffen" der ersten Regentropfen kamen wir im Hotel in Budva an. Deshalb entschieden wir uns den Nachmittag mit einer Besichtigung von Kotor ausklingen zu lassen.

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Mit dem Taxi ging es ab nach Kotor, gut 25 Minuten eingequetscht „3 Mann hoch" in der 2ten Reihe eines Renault Clio, zu einer kurze Stadtbesichtigung.
Alex hat sich als Einziger bereit dazu bereit erklärt die Burg zu erklimmen um ein paar Panaromafotos erhöht von der Bucht von Kotor zu machen. Der Rest der Truppe blieb auf Meereshöhe und speiste ganz vornehm im Restaurant Galion.
Das Auslaufen eines französischen Kreuzfahrtschiffes aus dem Hafen von Kotor war ein tolles Erlebnis, bevor wir wieder 25 Minuten mit dem Renault Clio nach Budva „zurück transportiert" wurden.

Roadbook:
Budva – Seostik – Cetinje – Locven Nationalpark – Evakovici – Cetinje – Meterizi – Rijeka Crnojevica – Komarino – Virpazar – Sotonici – Brceli – Poljice – Petrovac – Budva.

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